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Informationen zu den Sportplätzen
Clubhaus Ruopigen (Tel. 041 250 58 22 / Fax 041 250 57 62)

Heidi Krummenacher Agi Althauser
Sportplatz Ruopigen
Eine im Mai 1968 vom Gemeinderat ernannte Sportkommission hatte
unter anderem auch die Aufgabe, die angehenden Sportplatzprobleme
beim örtlichen Fussballclub abzuklären. Zu diesen zählten
auch die nicht mehr zeitgemässen Bedingungen zum Umkleiden
und Duschen im Thorenberg. 1970 reichte die Kommission den Behörden
das Projekt einer zentralen Sportanlage auf dem Ruopigenmoos ein.
Das Projekt sah drei Rasenfelder, einen Trockenplatz, ein Garderobengebäude,
eine 400-m-Laufbahn sowie Tennis-, Kinder- und Familienanlagen vor.
Weil wohl zu gigantisch, blieb dieses zwei Jahre schubladisiert.
Erst die Eingabe unserer ausführlichen Dokumentation, welche
die unzureichenden Verhältnisse im Thorenberg aufzeigten, brachte
den Stein ins Rollen. Bereits im Sommer 1972 legte dann der Gemeinderat
den Stimmbürgern den Landkauf von 41 000 Quadratmetern auf
dem Ruopigenmoos vor. Grossmehrheitlich stimmte das Volk diesem
zu. Nun konnte die endgültige Planung vorangetrieben werden.
Das bestehende Projekt wurde abgespeckt. Zur Abstimmung kam im Juli
1974 ein Kostenvoranschlag von 980 000 Franken für die Erstellung
von zwei Fussballfeldern, welchem die Bürger mit 1157:782 Stimmen
zusagten. Als die Anfang September zusammengestellte Sportplatzkommission
am 24. jenes Monats zum erstenmal tagte, wurde sie aber mit den
Schwierigkeiten konfrontiert, welche der felsige Untergrund bot.
Das Absprengen der vorgefundenen Felszunge brachte dann einge Verzögerung.
Im Oktober 1975 war es aber doch so weit: Platz 2 konnte angesät
werden. Ein Jahr später wurde er für ein Spiel pro Woche
freigegeben. Zur gleichen Zeit bekam das Hauptfeld die Saat. Am
12. bis 14. August 1976 weihten die Littauer Fussballer in einem
würdigen Rahmen, zusammen mit der Littauer Bevölkerung,
die Sportplätze ein. Integriert war dieser Anlass in die Feierlichkeiten
des 20-Jahr-Jubiläums. Das Garderobengebäude, welches
vier Umkleidekabinen, zwei Duschen, eine Waschküche, einen
Schiedsrichter- und einen Materialraum sowie seit ein paar Jahren
ein Therapiezimmer beinhaltet, war zu dieser Zeit noch im Bau.
Allwetterplatz
Erst 20 Jahre später wurde auch der lange vermisste Allwetterplatz
Tatsache. Zwar nur im Kleinformat erstellt, ist er aber vor allem
im Spätherbst und im Frühling unverzichtbar. Nur so können
die Rasenplätze in einigermassen guter Qualität erhalten
bleiben. Weil das Hauptrasenfeld über keine Flutlichtanlage
verfügt, müssen ab September sämtliche Trainings
auf dem einzigen Nebenplatz durchgeführt werden.
Anbau Garderoben
Ein Kabinen-Anbau ist im Sommer 2002 fertig gestellt worden. Wir
haben zwei weitere Kabinen und einen Duschenraum erhalten. Im Anbau
ist auch der ehemalige Aussenstand integriert.
Pergolaverkleidung
Im April 2003 konnten wir uns eine Einhausung der Pergola anschaffen, als idealen Windschutz
für die Gartenwirtschaft. Sie ermöglicht es, die Abende
länger im Freien und damit bei unserem Klubhaus zu verbringen.
Neubau Ballraum
Herbst 2003. Es wurde ein neuer Holzpavillon hinter
dem bestehenden Garderobengebäude erstellt. Die frühere
Material- und Ballraumbaracke war baufällig. Im wesentlichen
fanden im neuen Gebäude der Ballraum, das Büro und ein
Unterrichts- und Instruktionsraum neuen Platz. Die Grösse des
Gebäudes beträgt 6 x 19 m. Im westlichen Teil des Gebäudes
befindet sich ein offener Unterstand von 30 m2. Auch bei diesem
Projekt war der FC auf ein unterstützendes Sponsorig angewiesen.
Bereits bei der Demontage des Holzpavillons bei der ehemaligen Driving
Range beim Hotel Fasan, Emmenbrücke, halfen uns Sponsoren,
den Pavillon fachgerecht zu demontieren.
Dank grosszügiger Unterstützung diverser einheimischer
Unternehmer konnten die Kosten in Grenzen gehalten werden.
Flutlicht
Juni 2006. Der FC Littau freut sich, dass es nach beinahe 30 Jahren gelungen ist, eine Flutlichtanlage
auf dem Hauptspielfeld beim Sportplatz Ruopigen zu installieren.
Bericht zum Kunstrasenplatz
Vorschau
Der FC Littau erhält den benötigten Kunstrasenplatz auf
der Sportanlage Ruopigen. Am Mittwoch 05.07.2006 stimmte der Littauer Einwohnerrat
dem Bericht und Antrag des Gemeinderates mit einem Stimmenverhältnis
von 27:0 einstimmig zu. Alle Littauer Parteien befürworteten
den sofortigen Bau des Kunstrasenfeldes anstelle des bisherigen
zweiten Platzes ohne Einwände. Das konnte angesichts der hohen
Kosten von 1,48 Millionen Franken nicht unbedingt erwartet werden. Der
Vorstand des FC Littau und die Mitglieder des Forums 2007+ scheuten jedoch
keinen Aufwand, um den Gemeinderat in seinen jahrelangen Bemühungen
zu unterstützen. Gemeindeammann Stefan Roth präsentierte
den Einwohnerräten schliesslich einen sehr gut fundierten Bericht
und Antrag.
Sobald die Einsprachefrist abgelaufen ist, wird mit den Vorbereitungen
begonnen. Geplanter Baubeginn ist im November 2006, nach Abschluss der
Vorrunde. Weil der Einbau der Drainschicht nur bei "plus 5°"
Bodentemperatur erfolgen kann, hängt die Fertigstellung, die
für den Mai 2007 geplant ist, stark von der Witterung ab.
Rund um den Kunstrasenplatz wird ein Zaun erstellt, um starker
Verschmutzung und Sachbeschädigungen Einhalt zu gebieten. Das
moderne Projekt hat eine Lebensdauer von 15 Jahren und muss danach
erneuert werden. Der FC Littau übernimmt jährliche Unterhaltskosten
im Wert von 25 000 Franken. Adi Platzl ist zuständig für
den Unterhalt des Platzes.
Auf den Baubeginn des Kunstrasenfeldes hin wird die Gemeinde Littau
auch den halben Rindenplatz wieder in Stand stellen, damit dieser
wirklich auch bei schlechter Witterung für Trainings benutzt
werden kann.
Bericht vom Bauamt Littau
Die Bauarbeiten für den neuen Kunstrasenplatz wurden termingerecht am 8. Januar 07 begonnen.
Der Bau war im allgemeinen geprägt von der milden Witterung. Die Arbeiten schritten zügig voran. Lediglich zwei mal mussten die Arbeiten für jeweils eine Woche unterbrochen werden.
Der Platzaufbau sieht wie folgt aus:
- Fundationsschicht mit Kiessand ca. 45cm
- Reinplanie mit Splitt ca. 3cm
- Drainasphalt 4cm stark
Aufbau Kunstrasen:
- Dämpfungsschicht 12mm
- Dämpfungsschicht zusätzlich im 5m Torraum 15mm
- Kunstrasen 40mm, gefüllt mit Quarzsand 8mm und EDPM Granulat 16mm
Beregnungsanlage:
Es sind sieben Beregner auf dem ganzen Platz verteilt welche über eine automatische Steuerung jeweils einzeln angesteuert werden.
Eine Beregnung ist erforderlich, wenn die Oberflächentemperaturen sehr hoch sind
Termine:
02.-05.04.07 wird um den Platz der Verbundsteinbelag versetzt und anschliessen das Zaunkleid montiert.
Verkleben 5m Torraum am 05.04.07
Beginn Teppich legen 10.04.07
Arbeiten abgeschlossen ca. 27.05.07
Erste Spiele voraussichtlich ab Mitte Mai möglich.
Im Februar 2007 (Bilder von Adi Platzl)
17. März 2007 (Bilder von Kusi Baumann)
31. März 2007 (Bilder von Kusi Baumann)
11. April 2007 (Bilder von Kusi Baumann)
12. April 2007 (Bilder von Bäni Wiss)
05. Mai 2007 Die ersten Spiele (Bilder von Bäni Wiss)
08. Mai 2007 FC Luzern trainiert in Littau für den Cupfinal (Bilder von Adi Platzl)
Diese Zeiten sind jetzt vorbei
Unser neuer Kunstrasenplatz sieht super aus !
Sanierung Hauptplatz 2011
Gregor Jurt, Stadt Luzern Stadtgärtnerei, 04.11.2010
Ausgangslage
Das Rasenspielfeld Ruopigenmoos wurde ca. im Jahr 1976 erstellt. Das Spielfeld wird durch
den FC Littau genutzt. Das Rasenspielfeld verfügt über keine Entwässerung. Die Rasentragschicht ist stark
verdichtet und das anfallende Oberflächenwasser kann dadurch nicht zeitgerecht abfliessen. Durch diese
Terrainsituation kann das Rasenspielfeld nicht optimal genutzt werden und der Pflegeaufwand steht in einem
schlechten Kosten/Nutzenverhältnis. Die Unebenheiten und die ungleichen Gefälle des bestehenden
Rasenspielfeldes sind für den Spielbetrieb problematisch (Bildung von Wasserlachen usw.) und müssen
ausgeglichen werden. Der gesamte Platzaufbau entspricht nicht mehr den heutigen Normen (Sand/Humusgemisch).
Derzeit kann das Rasenspielfeld nur für einzelne Trainings der ersten Mannschaft sowie für die Durchführung
der Meisterschaft der I.Mannschaft und vereinzelt A und B Junioren bei guten Witterungsverhältnissen genutzt
werden. Das heisst ca. 10 Std. pro Woche bei optimalen Witterungsverhältnissen. Ein Rasenspielfeld mit
modernem Aufbau kann pro Woche ca. 18 bis 20 Stunden genutzt werden. Aufgrund des hohen Alters des Spielfeldes
von fast 35 Jahren und der fehlenden Entwässerungsanlage, sowie der schwierigen geologischen
Terrainverhältnisse ist eine umfassende Sanierung der Spielfläche notwendig.
Sanierungsmassnahmen
Das Rasenspielfeld Ruopigenmoos wird im Rahmen des ordentlichen Unterhaltes im Jahr 2011 vollsaniert. Dabei
wird die bestehende Rasentragschicht entfernt. Das Spielfeld wird mit der erforderlichen
Oberflächenentwässerung und den dazugehörigen Sammelleitungen versehen. Der Spielfeldaufbau wird neu
mit 0,8% Dach-Gefälle versehen. Gleichzeitig wird Sand in die Tragschicht einearbeitet um die
Wasserdurchlässigkeit zu verbessern. Ebenfalls werden die erforderlichen Sickerschlitze eingearbeitet.
Nach erstelltem Aufbau wird die gesamte Fläche mit Rollrasen (7500 m2) ausgelegt, was eine schnellere
Wieder-Ingebrauchsnahme garantiert. Um den betrieblichen Unterhalt im Sommerhalbjahr zu vereinfachen
wird zusätzlich eine manuelle Bewässerungs-Anlage mit Weitwurf-Regnern eingebaut.
Zwischenbericht Februar 2011
Nach fast 35 Jahren wird das Rasenspielfeld des FC Littau im
Ruopigenmoos von der Stadt Luzern total saniert. Die
Bauarbeiten verlaufen dank günstiger Witterung plangemäss. Der
FC Littau erfreut sich ab Juni 2011 über ein 100x64 m
saniertes Rasenspielfeld. Im Frühling finden alle Spiele der
Rückrunde auf dem Kunstrasenspielfeld statt.
Bild: (mk) FC Littau Präsident
Beat Krieger (von links), Anlagewart Adi Platzl und Gregor
Jurt, Ressortleiter Aussensportanlagen der Stadt Luzern,
nehmen Mass auf dem rohplanierten Rasenspielfeld des FC Littau.
bk. Das Rasenspielfeld des FC Littau
Ruopigenmoos wurde im Jahre 1976 erstellt. Untersuchungen
durch die Stadtgärtnerei Luzern ergaben, dass sich die
Rasentragschicht über die Jahre stark verdichtete und das
anfallende Oberflächenwasser somit nicht zeitgerecht
abfliessen konnte. Zudem verfügte das Spielfeld über keine
Entwässerung und konnte vom FC Littau in der Woche mit nur 10
Stunden nicht optimal genutzt werden.
Die Unebenheiten und das über die Jahre
ungleiche Gefälle waren für den Spielbetrieb problematisch.
Aufgrund des hohen Alters, der fehlenden Entwässerungsanlage
und der schwierigen geologischen Terrainverhältnisse entschied
die Stadtgärtnerei Luzern die umfassende Sanierung im Rahmen
des ordentlichen Unterhaltes im Jahre 2011.
Bessere Nutzung der Sportanlage
Der FC Littau mit seinen 26 Mannschaften (4
Aktiv-, 1 Senioren-, 1 Frauen-, 20 Juniorenmannschaften) ist
in der Stadt Luzern der Fussballclub mit den meisten
Mannschaften.
Das im Jahre 2007 erstellte Kunstrasenfeld wird heute bereits
vollumfänglich genutzt. Ein Rasenspielfeld mit heutigem
Standard kann pro Woche 18 bis 20 Stunden beansprucht werden,
und so auch die Trainingsbedingungen für die 280 Junioren
verbessern.
Erfolgreiche Sanierungsarbeiten
Seit Januar 2011 sind die Sanierungsarbeiten
voll im Gange. Grosse Vorarbeit leistete die Stadtgärtnerei
Luzern. Gregor Jurt als zuständiger Leiter Aussensportanlagen
der Stadt Luzern, zeigte sich bei der Begehung mit den
Verantwortlichen des FC Littau erfreut über die baulichen
Fortschritte. Nach dem Abtragen der bestehenden Rasenschicht,
dem Einbau der Leitungen für die Oberflächenentwässerung
konnte in den ersten Februar-Tagen die Rohplanie beendet
werden.
Nach dem erstellten Fertigaufbau durch die
Sportplatzfirma Trüb wird die gesamte Fläche von 7500 m2 mit
einem Rollrasen ausgelegt, was eine schnellere
Wieder-Inbebtriebnahme ermöglicht.
Eröffnungsspiel
Nach der Totalsanierung steht mit den
Ausmassen von 100m x 64m ein attraktives Rasenspielfeld zur
Verfügung. Die Verantwortlichen des FC Littau planen im Juni
2011 ein attraktives Eröffnungsspiel. Ein Höhepunkt wäre
sicher ein Spiel der Aufstiegsrunde in die 2. Liga regional
der 1. Mannschaft.
Zwischenbericht April 2011
bk. Am Donnerstag, 31. März 2011 wurden die letzten Bahnen
des Rollrasens gelegt. Innerhalb von drei Tagen war die
gesamte Fläche des Rasen-Spielfeldes von 7’500m2 fertig
ausgelegt. Jeweils am Abend vorher wurden die Rasen-Bahnen
in Bayern „gemäht“, in der Nacht mit Camions nach Littau
transportiert und tagsüber
verlegt.
Diese mühsame Arbeit wurde von der Stadtgärtnerei Luzern
und dem Sportanlagen-Management der Stadt Luzern mit
Leiter Gregor Jurt unter Aufsicht der Sportplatzfirma Trüb
in Rekord-Zeit verlegt.
Seit Januar 2011 waren die Sanierungsarbeiten voll im
Gange. Nach dem Abtragen der bestehenden Rasenschicht, dem
Einbau der Leitungen für die Oberflächenentwässerung
konnte in den ersten Februar-Tagen die Rohplanie beendet
werden.
Das Spielfeld darf bis Juni 2011 nicht betreten werden,
damit der Rasen sich optimal mit dem Untergrund verbinden
kann.
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